

Tag 1:
Ein Zugabteil gemeinsam mit einem französischen Ehepaar. Schlechte Platzaufteilung. Ich kann die Füße nicht ausstrecken und infolgedessen nicht schlafen. Fahrtdauer: 14 Stunden.
In der Nacht werden wir 2 mal geweckt: Passkontrollen. Ich dachte innerhalb der EU bräuchte man keinen Pass.
In Paris. Clemens holt mich vom Bahnhof ab. Seine 1Raum-Wohnung ist wirklich sehr klein, aber ich bin dankbar bei ihm übernachten zu dürfen. Clemens fährt in die Uni. Ich auf die Champs Elyssee. Doch kleiner als ich dachte. Die Mariahilferstr. ist eine bessere Einkaufsstrasse. Verbringe 2 Stunden im Virgin Megastore. Arc de Triumph: Doch größer als ich dachte.
Kaufe Postkarten für die Omas. Aber niemand hat Briefmarken. Auf der Suche nach einem Postamt bekomme ich hunger. Gehe zu Quick (Hamburger Restaurant). Versuche einen Burger auf französisch zu bestellen. Französische Verkäuferin sagt sie kann eh Englisch. Ich esse den besten Burger meines Lebens.
Tag 2:
Die Pornostrasse. Das Moulin Rouge ist dabei noch das unspektakulärste. Ich gehe ins Sexodrome. Haben fast nur Pornos. Durchschnittspreis: 59 Euro.
Gehe durch Montmartre. Nette Gegend. Viele kleine Restaurants mit vielen kleinen aufregend französisch klingenden Speisen, die so aufregend oft nicht sind.
Alle Geschäfte haben Ausverkauf. Auch die kleinen Ortsansässigen Designerläden. Habe leider trotzdem nichts für mich gefunden. Esse dann in einem kleinen Restaurant eine Quiche Lorraine.
Sehe mir das Sacre Ceour an. Werde eher unfreundlich aufgefordert meinen Mütze in der Kirche abzunehmen. Eine Messe findet gerade statt. Denke mir, dass der Sacre Ceour Pfarrer sicher angibt unter seinen Kollegen.
Am Abend sehe ich mir den Eiffelturm an.
Tag 3:
Größter Flohmarkt in Paris. Die einzelnen Stände sind teilweise ausgestattet wie die Shops in einem Einkaufszentrum (Nur ohne Türen.). Habe aber wieder nichts gekauft.
Weil mir nichts besseres einfiel schaute ich mir Notre Dame an. Ok, aber nicht so toll. Ein Liebespaar steht davor und versucht die Romantik einzufangen und schaut abwechselnd auf die Kirche, küsst sich, schaut, küsst sich, ...
Komme an einem Eislaufplatz, einem Ringelspiel und einem großen Gebäude vorbei. Vielleicht das Rathaus.
Am Abend lädt mich Clemens auf ein franz. Kebap ein. Danach gehen wir mit ein paar Leuten ins Pop In. Ein nettes kleines Lokal mit meist guter Musik. Ein Bier kostet 5 Euro. Günstig für Paris. Wir tanzen. Ich helfe Clemens eine Russin kennenzulernen. Als sie Zusperren mische ich mich in ein deutschsprachiges Gespräch ein. Es sind Wienerinnen. Wir begleiten sie ein Stück.
Tag 4:
Mittagessen beim Chinesen. Interessanter Weise verteilt die Wirtin das schmutzige Geschirr mitsamt dem übriggebliebenen Essen auf den Tischen im Lokal. Es sieht aus, als ob mitten in einem großen Festmahl, alle alles liegen und stehen ließen um hinauszustürmen. Ich mache an dem Tag viele Fotos. Unter anderem im Jardin du Luxembourgh. Es ist Sonntag und sehr ruhig. Es stehen Sessel herum auf denen man Platz nehmen kann. Ich sehe ein paar Franzosen beim Boule-Spiel zu.
Am Abend gehen wir wieder ins Pop In. Ein österreichische DJ legt 70er Jahre Musik auf. Es gibt auch große Bierkrüge für 12 Euro. Am Heimweg tun Clemens und ich so, als wären wir eine streitendes Ehepaar.
Tag 5:
Einkaufen. Ich möchte nicht damit leben ins abverkaufende Paris zu fahren und nichts zu kaufen. Ich laufe den ganzen Tag durch die Strassen. Ich sehe ein Haus mit der Aufschrift
TYPOGRAPHIE DE FIRMIN DIDOT.
Am Ende des Tages, habe ich 4 Hemden, 1 Hose, 1 Pullover, 1 Rock für Verena, 1 Polster und ein paar Büroartikel.
Am Abend gehe ich mit Clemens in eine kleines Restaurant in der nähe seiner Wohnung. Wir essen Salat, Fisch, Schokoparfait und trinken zwei Flaschen Chardonnay dazu. Später gehen wir in einen Jazz-Club.
Tag 6:
Ich gehe nochmal zu Quick, bestelle aber den falschen Burger. Die Toilette ist Zahlencode gesichert. Es ist schwierig hineinzukommen. Für eine Frau ist es schwierig herauszukommen. Im Zug treffe ich einen Deutschen. Wir reden zuerst auf englisch miteinander. Die Fahrt dauert 15 Stunden. Ich kann nicht eine Minute schlafen.




